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WSV - Aachen

Freitag, 19 Uhr

Linden-Cup: BHC - TV Hüttenberg 37:30 (19:16)

Für den Handball-Bundesligisten BHC war es das Auftaktspiel beim Linden-Cup 2022. Weiter geht es am Freitag (19. August) um 18 Uhr in der Stadthalle Linden gegen den Bundesligisten ASV Hamm-Westfalen und am Samstag (20. August) um 20 Uhr gegen den Bundesligisten HSG Wetzlar.

WSV-Flutlichtspiele nur noch bei „zwingenden Gründen“

(jak). Das Heimspiel des Fußball-Regionalligisten Wuppertaler SV am Freitag (19. August 2022) ab 19 Uhr gegen Alemannia Aachen könnte für längere Zeit das letzte im Stadion am Zoo unter Flutlicht sein. Grund sind die Energiesparmaßnahmen. Mehr dazu: hier klicken!

Das Flutlicht im Stadion am Zoo. Foto: Dirk Freund

Sport in Wuppertal

(jak). Handball: Für den Bundesligisten Bergischer HC beginnt in dieser Woche die heiße Phase der Saisonvorbereitung. Das Team von Trainer Jamal Naji nimmt ab Dienstag (16. August 2022) am Linden-Cup teil und trifft um 20:15 Uhr auf den TV Hüttenberg. Mehr dazu: hier klicken!

Linus Arnesson im Testspiel gegen die HSG Koblenz. Foto: Dirk Freund

Fußball: Beim Regionalligisten sind mit Serhat-Semih Güler und Tobias Peitz weitere zwei Spieler zurück im Mannschaftstraining. Damit wartet Trainer Björn Mehnert momentan nur noch auf die Rückkehr von Lukas Demming. Am fünften Spieltag empfängt der WSV

Softball: Die Frauen der Wuppertal Stingrays haben das Heimspiel gegen die Yaks aus Verl mit 9:15 verloren. Bei sehr heißen Temperaturen punkteten Rookie-Pitcherin sowie Charlotte Jäckle, Svenja Runge, Chiara Tigges, Ines Schmeling, Nina Richarz, Emely Rönning und Dorina Schumacher. Das nächste und zugleich letzte Spiel der Saison findet am 28. August ab 15 Uhr in Hilden statt.

Rollhockey: Der RSC Cronenberg startet am 24. September 2022 mit einem Auswärtsspiel bei der RESG Walsum in die neue Bundesliga-Saison. Anstoß ist um 16 Uhr. Das erste Heimspiel steigt am 1. Oktober um 15:30 Uhr gegen den TuS Düsseldorf-Nord. Das Derby zwischen dem RSC und der IGR Remscheid steigt am 26. November.

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Das WSV-Remis in Bocholt im Video

 

Sport am Wochenende: CSC verliert klar

Fußball

Oberliga:
TSV Meerbusch - Cronenberger SC 6:0 (0:0). Liveticker

Bezirksliga:
BV Gräfrath - SSV Germania 3:0
TSV 05 Ronsdorf - SV Bayer Wuppertal 3:0

Testspiele:
VfB Hilden II - FSV Vohwinkel abgesetzt

Weitere Partien aus dem Kreis Wuppertal/Niederberg: hier klicken!

Handball

TuS Wesseling - Bergischer HC 18:54

WSV-Trainer Mehnert: "Haben die Scheiße am Fuß"

(jak). Die Stimmen nach dem 2:2-Unentschieden des Fußball-Regionalliisten Wuppertaler SV beim 1. FC Bocholt: hier klicken!

Die Analyse

Zweifelsohne ein Rückschlag für den WSV, der einen Gegner zurück ins Spiel holt und es dann nicht schafft, die entscheidende Aktion zu setzen. Bocholt feiert das Remis, das sich für den WSV wie eine Niederlage anfühlt.

Der Frust nach dem ABpfiff. Foto: Stefan Rittershaus

90.+6. Minute

Feierabend.

Die Analyse

Obst schiebt aus dem Gewirr im Strafraum ein.

Tor für Bocholt

Der Ausgleich.

90.+4. Minute

Die Partie läuft noch ...

90.+3. Minute

D'Hone verliert den Ball, aber der WSV klärt hinten.

90.+2. Minute

Patzler verhindert mit einer starken Parade den Ausgleich. Zuvor war der Ball am Pfosten.

90.+1. Minute

Die Nachspielzeit läuft, der WSV zittert. Wechsel bei Bocholt: Schumacher für Abel.

89. Minute

Freistoß Bocholt. Platzek köpft knapp über die Latte. Durchatmen bei den WSV-Fans.

87. Minute

Bocholts Co-Trainer sieht Gelb, weil er sich über einen Pfiff nach einem Foul beschwert hat.

86. Minute

Wechsel beim WSV: D'Hone für Rodrigues Pires, Bocholt bringt Stojanovic für Bleker.

Blick ins Stadion

Szene mit Marco Stiepermann. Foto: Stefan Rittershaus

85. Minute

Der WSV kontert. Montag wird von Grund taktisch gefoult. Der Bocholter sieht dafür Gelb.

84. Minute

Freistoß für Bocholt auf der rechten Seite. Henke klärt, aber die Gastgeber setzen nach.

83. Minute

Wirklich souverän ist das jetzt nicht mehr, aber so laufen Spiele halt, in denen man den Gegner zurück in die Partie holt. Bocholt hat nichts mehr zu verlieren.

82. Minute

Uiuiui. Bugla setzt sich gegen Al-Haizameh durch und schießt nur ganz knapp am Pfosten vorbei. Der Ausgleich wäre so unverdient nicht. Aber muss ja nicht sein.

81. Minute

Hagemann im Abseits, aber der WSV setzt nach. Nur zu verteidigen wäre auch nicht das richtige Rezept.

80. Minute

Stiepermann will das 1.3, wird aber noch gestoppt. Das Spiel wogt hin und her, nix ist entschieden.

79. Minute

Entlastung für den WSV. Henke holt eine Ecker heraus. Die funzt nicht, Bocholt kann aber nicht ertragreich kontern.

78. Minute

Eine weitere Flanke segelt herein, aber wieder passt Patzler auf. Sein Bock wird ihn am meisten ärgern.

77. Minute

Flanke von Wakamiya, aber Patzler ist da und schnappt sich das Spielgerät.

76. Minute

Bocholt wähnt sich im Aufwind, auch die fast schon eingeschlafenen Zuschauerinnen und Zuschauer sind wieder da.

75. Minute

Der Wechsel beim WSV: Prokoph für Rama.

75. Minute

Es hätte ein gemütlicher Nachmittag für den WSV werden können. Nun hat er den Aufsteiger aber noch einmal aufgeweckt.

74. Minute

Wechsel bei Bocholt: Bugla für Fakhro.

72. Minute

Gleich kommt Roman Prokoph. Er macht sich fertig. Stiepermann aus kurzer Distanz, Bocholt ist aber dazwischen.

71. Minute

Der WSV hat Bocholt klassisch wieder ins Spiel gebracht. Nun, kann passieren. Wichtig ist nun die entsprechende Reaktion.

69. Minute

Es gibt eine Trinkpause. Klar, wenn Torhüter einen Bock schießen, geht das meist unschön aus. Allerdings sollte man nicht vergessen, was Sebastian Patzler seit seinem Wechsel zum WSV alles gehalten hat!

Die Analyse

Patzler mit einem deftigen Fehlpass. Wakamiya erobert den Ball und bedient Fakhro - 1:2.

Tor für Bocholt

Das 1:2.

67. Minute

Stiepermann sorgt für Entlastung. Sein Schuss wird noch abgefälscht, deshalb gibt es die zweite Ecke für den WSV,

66. Minute

Bocholt ist momentan spielbestimmend, aber aus Sicht des WSV in den Aktionen dankenswerterweise zu ungenau.

65. Minute

Bocholt macht Druck. Nach einer Ecke kann der WSV einen Kopfball von Fakhro abwehren und auch den Versuch von Obst. Gelutscht ist der Drops hier noch nicht.

64. Minute

Bocholt gibt natürlich nicht auf. Wakamiya setzt sich gegen Hanke durch. Fakhro köpft, aber in Rücklage. Deshalb fliegt der Ball über die Latte.

63. Minute

Stiepermann dringt in den Bocholter Strafraum ein und kommt dann zu Fall. Einen Elfmeter gibt es aber nicht.

62. Minute

Wechsel beim WSV: Noah Salau kommt für Galle, der viel unterwegs war - und der ja beim Freistoß den Ball gegen die Rübe bekommen hatte.

61. Minute

Kaan-Marienborn führt nun in Lippstadt 2:1 und ist derzeit Tabellenführer. Die Tabelle ist allerdings noch etwas krumm.

59. Minute

Bocholt bringt nun Wakamiya. Nnaji geht.

Blick ins Stadion

Der Jubel nach dem Treffer von Moritz Montag (Mitte). Foto: Stefan Rittershaus

57. Minute

Stark mit der Hacke von Stiepermann auf Hagemann. Der hat seinen zweiten Treffer auf dem Fuß, aber diesmal drüber. Dennoch schön anzusehen.

55. Minute

Klar, der WSV ist jetzt erst einmal nicht am Zuge und kann abwarten, ob Bocholt öffnet - in der Hoffnung, dann selber den entscheidenden Vorstoß zu setzen.

54. Minute

Der WSV ist im Rückzugsverhalten gut unterwegs und unterbindet einen Bocholter Konter.

53. Minute

Rama bringt einen Freistoß Richtung Fünfmeterraum, aber Bocholt kann klären. Treffer Nummer drei wäre wohl die Entscheidung. Wäre ...

52. Minute

Nun muss auch Bocholts Fakhro gepflegt werden, nachdem er umgeknickt war. Auch er ist aber weiter einsatzbereit.

50. Minute

Galle wurde behandelt und signalisiert, dass er weitermachen will.

Die Zuschauerzahl

1.380 Fans sind heute erschienen.

49. Minute

Grund setzt den Freistoß in die Mauer. Galle bleibt liegen. Bocholt spielt weiter. Dann der Pfiff. Kleine Rudelbildung: Montag und Obst sehen Gelb.

48. Minute

Nich Galle spielt nun in der Kette. Hanke übernimmt den rechten Flügel. Und Müller sieht die gelbe Karte.

47. Minute

Es ist natürlich äußerst wahrscheinlich, dass Mehnert ob der Temperaturen sein komplettes Wechselkontingent ausschöpfen wird.

46. Minute

Die zweite Halbzeit hat begonnen. Hanke kam für Durim Berisha.

Zweite Halbzeit

Der WSV bereitet einen Wechsel vor. Philpp Hanke macht sich bereit.

Auf den anderen Plätzen

SV Straelen - 1. FC Düren 0:0
Wattenscheid - Fortuna Köln 2:0
Rödinghausen - Schalke 04 U23 2:0
SV Lippstadt - Kaan-Marienborn 1:1

Die Analyse

Der WSV arbeitet konzentriert, wenn auch nicht fehlerlos, nutzt aber die Schwächen in der Bocholter Defensive aus. Und führt deshalb verdient.

45.+2. Minute

Dann ist Halbzeit am Hünting.

45.+1. Minute

Bocholt antwortet mit einem Schuss von Obst, der aber rechts vorbeizielt.

45. Minute

Fast das 0:3. Ein Kopfball rauscht knapp am Pfosten vorbei.

44. Minute

Bislang geht das Konzept von Mehnert auf. Dass Bocholt keine Laufkundschaft ist und erst recht nicht nach dem Trainerwechsel, war klar.

43. Minute

Der Treffer kommt zu keinem ungünstigen Zeitpunkt ...

Die Analyse

Kevin Rodrigues Pires hatte den Angriff gestartet, Nick Galle hatte von links vorbereitet und nach innen gepasst. Montag ließ sich die Chance nicht entgehen, nachdem ein Bocholter Verteidiger zu kurz geklärt hatte - 0:2 (42.).

TOOOOOOOOOR FÜR DEN WSV !!!!!

Moritz Montag erhöht!

Blick ins Stadion

Flanke von Valdet Rama. Foto: Stefan Rittershaus

40. Minute

Galle startet den nächsten Angriff. Aber niemand da, der sein Vorhaben vollenden kann.

39. Minute

Langweilig ist die Partie nicht, wenn auch die Augen nicht vor Freude hüpfen. Bei mehr als 30 Grad ist das aber auch kein Wunder.

37. Minute

Stiepermann bedient Galle, aber Wickl passt auf. Auch danach muss er noch einmal eingreifen. Den Schuss von Rama hält er.

35. Minute

Moritz Montag setzt dem aber ein Ende. Aus spitzem Winkel zieht er einfach mal ab, aber Torwart Wickl ist da und hält den Ball fest.

34. Minute

Der WSV führt knapp, das Spiel ist eng und momentan etwas eingeschlafen. Aber bei den Temperaturen wären 90 Minuten Power-Fußball auch etwas ungewöhnlich.

Blick ins Stadion

Kevin Hagemann dreht nach seinem Treffer ab, Keeper Sebastian Wickl ist geschlagen. Foto: Stefan Rittershaus

31. Minute

Durim Berisha sieht die gelbe Karte. Aus dem folgenden Freistoß erwächst aber keine Gefahr.

30. Minute

Gute Chance für Rama, der den Ball über Wickl heben will. Der streckt sich mächtig und kommt noch an die Kugel.

29. Minute

Ein Sieg hier in Bocholt würde den WSV zwar nicht tabellarisch weit nach vorne bingen, aber den Anschluss an die Spitze sicherstellen. Ist ja auch was.

27. Minute

Weiter geht es am Hünting. Es sind nicht gar so viele Fans hier. Die auf der kleinen Tribüne sind aber mit dem Herzen dabei, um es positiv auszurücken.

25. Minute

Es gibt die obligatorische Trinkpause. Die ist heute auch wirklich angebracht.

23. Minute

Noch kommt der WSV nicht wieder zielstrebig vor den Kasten.

22. Minute

Es ist eine ausgegelichene Partie, Bocholt hatte auch schon eine Topchance. Das Gute: Der WSV führt 1:0.

21. Minute

Wieder Rama in Aktion. Seine Flanke wird aber sichere Beute von Wickl.

20. Minute

Auf dem Platz sind es wahrscheinlich gefühlt um die 50 Grad. Kein Wunder und richtig, dass die Spieler immer wieder nach den Trinkflaschen greifen.

19. Minute

Der WSV will sich lösen, und das gelingt ihm auch. Stiepermann sieht Hagemann, der nur haarscharf den Ball verpasst.

18. Minute

Bocholt mach jetzt weiter Druck. Der WSV klärt, aber Rama unterläuft ein Foul. Der anschließende Freistoß schwört aber keine Gefahr herauf.

17. Minute

Wieder eine gute Chance für Bocholt. Patzler mit einer Parade, als er einen Schuss von Obst aus den Eck fischt.

15. Minute

Es ist ein engagiertes, wenn auch nicht hochklassiges Spiel. Das war bei diesen Temperaturen auch nicht zu erwarten. Aber: Der WSV führt und ist gut in der Partie.

14. Minute

Stiepermann setzt Rama in Szene, der den Ball aber nicht mehr nach innen bringen kann. Abstoß vom Bocholter Tor.

12. Minute

Zwei Ecken in Folge für Bocholt. Die zweite sorgt für Gefahr, weil sich El-Haizameh und Galle uneinig sind. Dann noch Fakhro, der die Kugel aber über die Latte setzt. Da lag der Ausgleich in der warmen Luft.

11. Minute

"Wir haben einen breiten Kader und brauchen jeden Spieler", hat Mehnert gesagt. Und so hat er sich heute taktisch etwas einfallen lassen. Ob es auch am Ende aufgeht, werden wir sehen.

10. Minute

Stiepermann setzt Galle ein, der auf rama weiterleitet. Doch die Fahne geht hoch. Das Konzept des WSV wird allerdings früh deutlich.

9. Minute

Schnell und flexibel will der WSV heute unterwegs sein. Beim Tor hat es jedenfalls schon einmal geklappt.

7. Minute

Das ist natürlich ein Start wie gewünscht. Und könnte dazu führen, dass die Verunsicherung bei Bocholt wächst. Dazu sollte der WSV aber den Druck aufrecht erhalten.

Die Analyse

Das ging fix. Al-Haizameh leitet den Angriff ein, der dann Durim Berisha bedient. Dessen Vorlage vollendet Hagemann, der einen Zweikampf gewinnt und Wickl passiert - 0:1 (6.).

TOOOOOOOOR FÜR DEN WSV!

Hagemann trifft!

4. Minute

Das Spiel beginnt engagiert, aber noch mit einigen Fehlern. Rama kommt zu Fall, aber der Pfiff bleibt aus.

3. Minute

Der WSV agiert mit einer neu formierten Dreierkette mit Henke, Berisha und E-Haizameh. Vorne sind Rama und Hagemann unterwegs.

2. Minute

Erste Chance für Bocholt. Ein Schuss von Jeffrey Obst geht aber deutlich Richtung strahlendblauer Himmel.

2. Minute

Es sind schon durchaus prominente Namen, die Bocholt aufbietet. Punkte hat das Team aber noch nicht. Angeblich ist der Fitnesszustand nicht ausreichen, das soll ein Grund der Entlassung des Trainers sein.

1. Minute

Der Gastgeber hat die Partie eröffnet. Man darf gespannt sein, wer die ersten Akzente setzt. Beide sind gefordert.

1. Minute

Der Ball rollt am Hünting. Es sind wohl maximal 100 WSV-Fans, die mitgereist sind. Die Ultras boykottieren das Spiel.

Bocholt - WSV: Die Fakten vor dem Spiel (3)

(mn/jak). Dies und das: Bei Bocholt sitzt Tim Winking, der Bruder des gefeuerten Trainers Jan Winking, heute erst einmal nur auf der Bank. Der ehamalige WSVer Gino WIndmüller ist wie gesagt verletzt. Beim WSV werden wohl Valdet Rama und Kevin Hagemann ganz vorne agieren, dahinter Marco Stiepermann. Und hoffentlich haben sich alle Spieler mit Lichtschutzfaktor 50 eingecremt ...

Support: Die WSV-Fans haben diesmal eine doppelte Aufgabe zu bewältigen. Sie wolllen das rot-blaue Team nach vorne treiben, dürfen aber gleichzeitig im etwas unebenen Gästeblock den Halt nicht verlieren. Aber wie gesagt: Das ist noch ganz ehrlicher Fußball hier ohne Champagner-Logen und Faxen. Etwas für Nostalgikerinnen und Nostalgiker.

Valdet Rama soll vorne für Gefahr sorgen. Foto: Dirk Freund

Die Aufstellung: Al-Haizameh, Henke, Montag, Hagemann rein - Hanke, Schweers, D'Hone und Königs raus. Vier Mal hat Mehnert im Vergleich zum 2:2 gegen Wiedenbrück gewechselt. Und er tritt ohne echten Stoßstürmer an. Klappt beim FC Bayern bislang ganz gut.

WSV: Patzler – Montag, Galle, Henke, Stiepermann, Rama, Hagemann, Rodrigues Pires, Berisha, Müller, El-Hazaimeh.
Ersatz: Cordi – Dal, Hanke, Prokoph, Salau, Schweers, D'Hone, Sarpei, Königs.
Trainer: Mehnert.

Bocholt: Wickl - Abel, Fakhro, Stojanovic, Obst, Corovic, Lorch, Goralski, Nnaji, Platzek, Grund.
Ersatz: Scholz, Reck - Winking, Bleker, Bugla, Wakamiya, Akritidis, Schumacher, Mahn.
Interimstrainer: John.

Zuspruch: Die Tribüne ist bereits gefüllt. Schattenplätze sind begehrt. Das Ambiente erinnert an die alte Oberliga-Ära. Was in Zeiten durchgestylter Bundesliga-Standard-Arenen ja absolut kein Nachteil sein muss.

Klassiker: Weiter geht es am kommenden Freitag (19. August 2022) gegen Alemannia Aachen. Anstoß ist um 19 Uhr. Ob die Stadt das Flutlicht anstellt oder Energie spart, ist noch nicht bekannt. Hängt vielleicht auch etwas von der Wetterlage ab ...

Transfermarkt: Momentan deutet wenig darauf hin, dass der WSV noch einmal aktiv wird. Allerdings ist das Zeitfenster bis Ende August geöffnet. Man vertraue dem Kader und sei von ihm überzeugt, sagt der Sportliche Leiter Stephan Küsters.

Auftakt: Tja, woran liegt es, dass der Start nicht so funktionierte wie gewünscht? Es ist wohl ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren. Es kamen mehr neue Spieler als ursprünglich geplant, weil Verletzungen und Sperren (Pytlik / Berisha) das notwendig machten. Dadurch funktionierten noch nicht alle Mechanismen. Im Unterbewusstsein war vielleicht auch verankert, dass es nach der erfolgreichen Phase seit Januar 2021 nun bestimmt so weitergehe - obwohl die Auftritte in den letzten beiden Testspielen in Kassel und gegen die U 23 des FC Utrecht durchaus Warnhinweise lieferten. Und dann ist da noch ein Punkt, der zuweilen vergessen wird: Beim Fußball steht dummerweise immer ein Gegner auf den Platz, der dann auch nicht unbegnadet ist. Nach Rundschau-Informationen wurden in dieser Woche intensive Gespräche geführt. Keine Krisensitzungen, sondern Analysen. Was das gebracht hat, das sehen wir dann heute.

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Bocholt - WSV: Die Fakten vor dem Spiel (2)

(mn/jak). Formation: Das 2:2 gegen Wiedenbrück war nur in der Schlussphase gut. Es wäre also kein Wunder, wenn WSV-Trainer Björn Mehnert die Startelf etwas verändert. Nach dem 4:1 in Wattenscheid hatte er nur Durim Berisha an Stelle von Noah Salau gebracht. Kevin Pytlik ist weiterhin gesperrt.

Abbruch: Gestern besiegte der SC Wiedenbrück das Team von RW Ahlen (das in der Woche zuvor Wattenscheid 8:0 abgefertigt hatte) mit 5:0. Über Zaun und Rasen ging es am Kölner Geißbockheim. Dort führte die mit mehreren Akteuren aus dem Profikader aufgemotzte U 21 der Domstädter gegen RW Oberhausen mit 4:1, als die Partie in der 89. Minute zunächst unter- und dann abgebrochen wurde. Nach Medienberichten entwendeten FC-Fans ein RWO-Banner. Daraufhin sei es zu Verfolgungsszenen auch über den Rasen gekommen, heißt es. Wie die Partie gewertet wird, ist offen.

Gino WIndmüller (re.) spielte von 2017 bis 2019 beim WSV und kam 2022 vom VfR Aalen nach Bocholt. Zurzeit ist er aber verletzt. Archivfoto: Dirk Freund

Trikotsponsor: Sollte nicht ein Wunder geschehen und der weiße Ritter bzw. weiße Riese erschienen sein, tritt der WSV auch heute wieder mit dem Logo und Schriftzug des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Bergisch Land auf der Brust an. Ob es keine Angebote für ein entsprechendes Sponsoring gibt oder diese aber aus Vereinssicht zu niedrig sind, darüber hat der WSV noch nichts ausgesagt.

Unterstützung: WSV-Fans, die heute die Partie live vor Ort verfolgen wollen, mussten sich bis gestern eine Karte im Vorverkauf öffnet. Die Auswärts-Kasse öffnet heute nicht. Darauf hatte Bocholt im Vorfeld hingewiesen. Wahrscheinlich aus Sicherheitsgründen. Aber ob der spontane Andrang beim vom FCB so genannten "Duell der Fehlstarter" so groß gewesen wäre?

Das Stadion: Ja, der Hünting ... WSV-Fans, die noch ohne achtminütigen Videobeweis aufgewachsen sind, werden sich an denkwürdige Partien hier erinnern. Meist keine sehr erfolgreichen. Verantwortlich war Ende der 1980er, Anfang der 1990er vornehmlich Uwe Vengels. Der war der Torjäger des 1. FC Bocholt und oft der Grund, warum die Punkte hier blieben. Und so fuhren die WSV-Fans seinerzeit meist wegen der herausragenden Currywürstchen inklusive selbst gemachter Soße mit Zwiebeln und Paprika hier her. Heute wollen sie aber eher einen Genuss auf dem Feld. Denn ob die Qualität der Würstchen den zwischenzeitlichen sportlichen Niedergang des FCB unbeschadet verkraftet haben, das muss sich gleich erst noch beweisen ...

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Bocholt - WSV: Die Fakten vor dem Spiel (1)

(mn/jak). Das Wetter: Strahlend blauer Himmel, 30 Grad – Hochsommer auch hier im Westmünsterland. Gestern hat der WSV extra mittags trainiert, um entsprechend vorbereitet zu sein.

Der Schiedsrichter: Tarik Damar (FC Hürth) pfeift heute, an den Linien stehen Andreas Steffens und Lukas Koch. In der vergangenen Saison leitete Damar das etwas unruhige 0:0 des WSV in Ahlen, das 1:1 in Rödinghausen und das 1:1 in Oberhausen.

Ausgangslage: Als „Das Duell der Fehlstarter“ betitelte Bocholt auf der Homepage den Vorbericht. Vielleicht etwas hoch gegriffen. Mit Blick auf den WSV ist aber wohl gemeint, dass die Bergischen ja zu den Meisterschaftsmitfavoriten gehören. Nun denn. Klar ist: Der WSV ist gefordert, nicht nur um Werbung für das Match am kommenden Freitag um 19 Uhr gegen Alemannia Aachen zu machen.

Ex-WSV-Keeper Sebastian Wickl steht nun im Tor der Bocholter. Archivfoto: Dirk Freund

Der Gegner: Bocholt war Ende der 1970er und Anfang der 1980er Jahre kurz in der 2. Bundesliga Nord vertreten. Der FCB gehörte lange Jahre zum Inventar der Oberliga Nordrhein war in den 1990ern auch in der Regionalliga West/Südwest, stieg dann aber zeitweise bis in die Landesliga ab, dann ging es zurück in die Oberliga Niederrhein. 2022 gelang die ersehnte Rückkehr in die Regionalliga, nachdem man die SSVg Velbert distanziert hatte. In Bocholt trat der WSV zuletzt im Oktober 2019 an – und verlor im Achtelfinale des Niederrheinpokals mit 4:5 nach Elfmeterschießen, nachdem ein Jahr zuvor ebenfalls in der Runde der letzten Acht ein 2:0-Sieg) gelungen war. Die Bilanz der vergangenen Jahrzehnte 22 WSV-Siege sowie jeweils elf Remis und Niederlagen. Bocholt ist mit einem 1:3 in Düren, einem 1:2 gegen Düsseldorf II und einem 0:5 in Münster gestartet. Mit Sebastian Wickl, Gino Windmüller, Florian Abel und Isaak Akritidis stehen gleich vier ehemalige WSVer im Kader. Durchaus einen klangvollen Namen haben Tim Winking (Münster) und die Ex-Essener Kevin Grund und Marcel Platzek.

Hallo aus dem Westmünsterland: Herzlich Willkommen zum vierten Spieltag der Fußball-Regionalliga und damit dem Auftritt des Wuppertaler SV beim 1. FC Bocholt. Nach dem etwas durchwachsenen Start mit vier Punkten aus drei Partien will der WSV nun endgültig den Blick nach oben richten. Die Rot-Blauen gelten hier auch als Favorit, allerdings hat der Trainerwechsel (Aufstiegscoach Jan Winking musste nach dem dritten Spieltag gehen) beim FCB einiges durcheinandergewirbelt. Welche Entscheidungen das hat, zeigen die kommenden Stunden. Anstoß ist um 14 Uhr. Wir wünschen wie immer gute Unterhaltung!

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Sport in Wuppertal: BHC in Torlaune

(jak). Handball: Der Handball-Bundesligist Bergischer HC hat auch sein drittes Testspiel gewonnen. Das Team von Trainer Jamal Naji siegte am Freitagabend (12. August 2022) gegen den Zweitliga-Aufsteiger HSG Konstanz mit 44:30 (22:17).​ Bester Werfer war der dänische Kreisläufer Frederik Ladefoged mit sechs Treffern. Die Partie fand in Hilden in der Sporthalle Am Bandbusch im Rahmen der Saisoneröffnung von Unitas Haan statt. Der BHC hatte angekündigt, viele Vorbereitungspartien in der Region auszutragen. Am Samstag (13. August) ist die Mannschaft ab 19 Uhr zu Gast beim TuS Wesseling, der einen „Tag des Handballs“ ausrichtet.​ BHC: Rudeck, Johannesson; Ladefoged (6), Arnesson (5), Beyer (5), Stutzke (5), Nikolaisen (4), Nothdurft (4), Gunnarsson (4), Fraatz (3), Babak (3), Weck (2), Bergner (2), Schönningsen (1).​

Szene mit Neuzugang Tim Nothdurft. Foto: Dirk Freund

Wassersport: Auf dem Beyenburger Stausee steigt am Samstag (13. August 2022) von 10 bis 17:30 Uhr das 27. Bergische Drachenbootfest. Ausrichter ist der Verein für Kanusport Wuppertal. Insgesamt treten 15 Teams in Groß- und Kleinbooten gegeneinander auf der 200-Meter-Strecke an. Außerdem kann die „Wuppertaler Meile“ (750 Meter mit Wende) gefahren werden. Zuschauerinnen und Zuschauer sind herzlich eingeladen.

Fußball: In der Fußball-Oberliga hat der Cronenberger SC auch das zweite Spiel verloren. Nach dem 0:1 beim KFC Uerdingen unterlag das Team von den Südhöhen am Mittwochabend (10. August 2022) der SSVg Velbert ebenfalls mit 0:1 (0:1). Den entscheidenden Treffer vor 150 Fans erzielte Mamadou Diallo in der 40. Minute. Die Gastgeber boten zwar eine engagierte Leistung, waren in den entscheidenden Situationen in der Offensive aber nicht durchschlagskräftig genug. Am Sonntag (14. August) tritt der CSC, der den Klassenerhalt anstrebt, um 15 Uhr beim TSV Meerbusch an.

Der CSC verpasste gegen den Aufsttegsabwärter knapp einen Punkt. Foto: Dirk Freund

Boxen: In der Uni-Halle steigt am 10. September die „Wuppertal Fightnight“. Mit dabei ist Lokalmatador Vincenzo Gualtieri. Seit September 2018 boxt „Cenzo“, wie ihn seine Freunde rufen, bei der Berliner Promotion AGON Sports & Events. Zuletzt stand Gualtieri in seiner Heimatstadt im September 2009 auf der Verbandsmeisterschaft der Kadetten im Ring. Mehr dazu: hier klicken!

Vincenzo Gualtieri. Foto: Torsten Helmke

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WSV: Ruhe, Überraschung und ein Torjäger in Rente

(jak). Ohne Lukas Demming, Tobias Peitz und Serhat-Semih Güler reist der Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV zum Auswärtsspiel am Samstag (13. August 2022) beim Aufsteiger 1. FC Bocholt (14 Uhr, Hünting). Trainer Björn Mehnert bleibt trotz des durchwachsenen Starts mit vier Punkten aus drei Spielen ruhig.

Volle Konzentration auf Bocholt: Torwart Sebastian Patzler (vorne li.) und Marco Stiepermann (re.). Foto: Dirk Freund

Demming wird Anfang kommender Woche noch einmal einmal einem Check unterzogen, auch Peitz (Fußverletzung) macht Fortschritte. Güler laboriert weiterhin an einem Faserriss im Adduktorenbereich.

„Wichtig ist, dass wir das Momentum auf unsere Seite bekommen. Wir hätten gegen Ahlen das 2:0 machen können und dann wahrscheinlich gewonnen. Stattdessen verlieren wir durch einen individuellen Fehler, danach läuft alles anders. Aber: Wir arbeiten daran. Die Stimmung im Team ist gut, die Jungs nehmen alles an, auch in den beiden Einheiten heute“, so Mehnert.

Dass der größer als geplant ausgefallene Kaderumbau seinen Teil beträgt, räumt der 45-Jährige ein: „Wir haben nicht nur zwei, drei Neue. Da braucht es etwas Zeit, bis alle Automatismen greifen. Aber ich bin optimistisch, dass es recht schnell gelingt.“ Das Transferfenster ist noch bis Ende August geöffnet. Forderungen nach neuen Spielern stellt Mehnert aber „absolut nicht“, im Gegenteil: „Wir haben einen sehr guten Kader, und mit dem werden wir intensiv arbeiten.“

Nicht einfach wird allerdings die Vorbereitung auf die Partie in Bocholt. „Wahrscheinlich können wir die Videos, die wir von den bisherigen Auftritten gemacht haben, in die Tonne kloppen“, weiß der WSV-Chefcoach. Hintergrund: Der Club vom Niederrhein hat sich zumindest für Außenstehende überraschend bereits nach dem dritten Spieltag von Aufstiegstrainer Jan Winking (26) getrennt, der in der vergangenen Oberliga-Saison inklusive Endrunde im Schnitt 2,5 Punkte pro Partie holte. „Mir tut es für den jungen Kollegen sehr leid, zumal die Regionalliga ja brutal stark ist. Aber ich kann den Vorgang nicht beurteilen, weil ich keine Interna kenne“, meint Mehnert.

In Bocholt trat der WSV zuletzt im Oktober 2019 an – und verlor im Achtelfinale des Niederrheinpokals mit 4:5 nach Elfmeterschießen, nachdem ein Jahr zuvor ebenfalls in der Runde der letzten Acht ein 2:0-Sieg (beide Treffer: Christopher Kramer) gelungen war. Um Punkte ging es bislang letztmalig in der Oberliga-Saison 2015/16, als sich der WSV am Niederrhein 3:0 und an der Hubertusallee mit 2:0 durchsetzte. Die Bilanz der vergangenen Jahrzehnte 22 WSV-Siege sowie jeweils elf Remis und Niederlagen.

Grund zum Optimismus besteht auch diesmal: Bocholts Torjäger Uwe Vengels, der dem WSV in den 1980er und 1990er Jahren mehrfach kräftig einschenkte, hat seine Karriere 1998 beendet. Er ist inzwischen 61 ...

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Sport in Wuppertal

(jak). Handball: Der Bundesligist Bergischer HC bestreitet auch sein drittes Vorberetungsspiel in der Region. Das Team von Chefcoach Jamal Naji trifft am Freitag (12. August 2022) in Hilden auf den Zweitligisten HSG Konstanz. Anwurf ist um 19 Uhr in der Sporthalle Am Bandsbusch. Die Partie findet im Rahmen des Saisoneröffnung von Unitas Haan statt.

Fußball: Bereits nach dem dritten Spieltag hat sich der Regionalliga-Aufsteiger 1. FC Bocholt, der am Samstag (13. August 2022) um 14 Uhr den Wuppertaler SV empfängt, von Trainer Jan Winking getrennt. Zunächst übernimmt der Sportliche Leiter Marcus John, der die A-Lizenz besitzt, die Aufgabe. Vorausgegangen war am vergangenen Wochenende eine 0:5-Niederlage bei Preußen Münster.

 

Handball: Der Handball-Drittligist TVB Wuppertal hat am Sonntag (7. August 2022) den Beyeröhde-Cup 2022 in der heimischen Sporthalle Langerfeld auf Platz drei beendet.​ Das Team der neuen Trainerin Niki Münch gewann zunächst 20:18 gegen den Regionalligisten SG Überruhr, musste sich dann aber dem Drittligisten 1. FC Köln mit 14:18 geschlagen geben. Gegen den Regionalligisten HC Gelpe-Strombach verspielte der TVB eine klare Führung, musste sich mit einem 15:15-Unentschieden zufrieden geben und rutschte in der Abschlusstabelle wegen des schlechteren Torverhältnisses noch hinter Köln (drei Siege) und Stromberg.

Beim TVB wieder vereint: Sandra (li.) und Niki Münch. Foto: Dirk Freund

Allgemein: Der ASV Wuppertal feiert am kommenden Wochenende (13. und 14. August 2022) sein 150-jähriges Bestehen mit einem Sport-, Spiel- und Sommerfest. Es beginnt im „Wohnzimmer“ auf der Sportanlage am Gelben Sprung am Samstag um 11 Uhr. Neben einem bunten Spiel- und Spaßprogramm der ASV-Turnabteilung (Hüpfburg, Sommerski, Slackling, Indiaca, Minitramp, Schwungtuch) gibt es den beliebten Barmer Gummistiefel-Weitwurf, eine Purzelbaum-Challenge, Torwandschießen, Basketball-Zielwurf, Boule, Vorführungen der Boxabteilung sowie der Jazz-and-Modern-Dance-Equipe, außerdem Demo- und Mitmachaktionen der Beach-Volleyballerinnen und -Volleyballer. Gespannt sein darf man vor allem auf den „Überraschungs“-Programmbeitrag der Schwimmabteilung. Um 17:30 Uhr soll ein Prominenten-Fußballspiel für gehörige Aufmerksamkeit sorgen. Bei der anschließenden „Players-Night“ spielen ab 19 Uhr die „Blue Fellows“ auf. Auch am Sonntag wird im „Boulodrom“ am Gelben Sprung zum Mitmachen eingeladen. Hand- und Fußballspiele der Junioren sowie der Senioren umrahmen den Tag, in dessen Mittelpunkt um 14 Uhr die Ehrung verdienter und langjähriger ASV-Sportlerinnen und -Sportler steht. Musikalisch stehen am Sonntag Hans Kronenberg (Saxophon) sowie „Chor:us!“ auf der ASV-Bühne. Natürlich ist an beiden Tagen für das leibliche Wohl gesorgt.

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WSV-Sportchef Küsters: „Schnell eine Einheit werden“

(jak). Drei Spiele, vier Punkte, Tabellenplatz acht – Alarmstimmung herrscht beim Fußball-Regionalligisten Wuppertaler SV nach dem 2:2 (1:1)-Unentschieden gegen den SC Wiedenbrück zwar nicht. Der Sportliche Leiter Stephan Küsters kündigte am Sonntag (7. August 2022) aber eine „intensive Analyse“ an.

Gesprächsbedarf: WSV-Sportchef Stephan Küsters (Mi.) mit Trainer Björn Mehnert (re.) und Co-Trainer Andy Steinmann. Foto: Dirk Freund

„Nach dem dritten Spieltag ist noch niemand auf- und noch niemand abgestiegen. Aber: Wir müssen unsere Hausaufgaben machen. Und der Saisonstart war nicht optimal. Weder von den Punkten her noch vom Auftreten war es so, wie wir uns das vorstellen“, sagt der 50-Jährige. Zum Auftakt hatte der WSV gegen RW Ahlen (das nun Wattenscheid 8:0 geschlagen hat und damit Zweiter hinter dem verlustpunktfreien SC Preußen Münster ist) im Stadion am Zoo mit 1:2 verloren, dann in Wattenscheid 4:1 gewonnen.

Natürlich dürfe man dabei nicht vergessen, „dass Wiedenbrück keine Mannschaft ist, die man mal soeben im Vorbeigehen schlägt. Der SCW ist über Jahre gereift. Und wir haben zwei Rückstände aufgeholt und die letzten 20 Minuten noch einmal Druck gemacht. Dass zeigt, dass die Jungs wollen. Aber 20 Minuten sind zu wenig, um in der Regionalliga drei Punkte zu holen“, findet Küsters. Wichtig sei „der absolute Wille. Wir müssen daran arbeiten, ganz schnell eine Einheit zu werden wie in der vergangenen Saison.“

Dass der Umbruch in der Sommerpause größer ausgefallen ist als zunächst geplant, „ist natürlich ein Faktor. Wir hatten einige Ausfälle und Sperren. Aber dennoch hat jeder Einzelne den Anspruch zu spielen. Wir kennen das Potenzial der Mannschaft und wissen, was sie leisten kann. Deshalb schrillen keine Alarmglocken. Aber es wird natürlich Gespräche geben, was wir auf dem Platz und außerhalb verbessern können. Jeder muss sich hinterfragen.“

Damit am kommenden Samstag (13. August 2022) in der Partie beim noch punktlosen 1. FC Bocholt (14 Uhr, Stadion Am Hünting), bei dem Unzufriedenheit herrscht, der zweite Auswärtssieg gelingt. „In Bocholt zu spielen ist immer unangenehm, auch wenn das Team 0:5 in Münster verloren hat. Wir müssen mit breiter Brust dort auftreten“, fordert Küsters. Auch, um Werbung für das Heimspiel am darauffolgenden Freitagabend (19. August) gegen Alemannia Aachen zu betreiben (19 Uhr, Stadion am Zoo).

Das Transferfenster ist noch bis Ende August geöffnet. Hinein oder hinaus schaut beim WSV momentan aber niemand. Gefordert ist nun zunächst einmal der bestehende Kader.

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Sport in Wuppertal: CSC verliert, BHC gewinnt

(jak). Fußball: Der Cronenberger SC hat das erste Saisonspiel verloren. Der CSC unterlag am Samstagabend (6. August 2022) beim Regionalliga-Absteiger KFC Uerdingen mit 0:1 (0:0). Dem entscheidenden Treffer erzielte Kevin Weggen in der 77. Minute. Weiter geht es bereits am Mittwoch (10. August) um 19:30 Uhr an der Hauptstraße gegen die SSVg Velbert.

Handball: Der Handball-Bundesligist Bergischer HC hat auch sein zweites Testspiel der Saisonvorbereitung gewonnen. Gegen den Bundesliga-Aufsteiger ASV Hamm-Westfalen hieß es am Samstagnachmittag (6. August 2022) in der Sporthalle am Nocken in Wuppertal 31:30 (14:14). Kurz vor Schluss hatten die Löwen noch 30:25 geführt. „Erfreulich war die Phase, in der wir in der zweiten Halbzeit davongezogen sind“, sagte Trainer Jamal Naji. „Dafür ärgert mich aber auch der 1:5-Lauf am Ende.“ Kurzfristig musste der BHC neben Csaba Szücs und Fabian Gutbrod auf weitere Spieler verzichten. Djibril M'Bengue setzte mit Rückenbeschwerden aus, Noah Beyer saß zwar auf der Bank, spielte mit muskulären Problemen vorsichtshalber aber auch nicht. Dazu fühlte sich Lukas Stutzke nicht gut, ließ sich kurz nach seinem sehenswerten Treffer zum 3:3 auswechseln und fuhr nach Hause. Dadurch musste Naji im Innenblock improvisieren und rotierte fortan mit Frederik Ladefoged, Tom Kare Nikolaisen und Tom Bergner. Ganz zufrieden zeigte sich der Coach dann auch nicht mit der Abwehr: „Man hat beiden Mannschaften angesehen, dass Mechanismen noch nicht funktionieren“" Phasenweise klappte das Tempospiel allerdings auch gut. So setzten sich die Löwen in der zweiten Hälfte von 24:24 auf 30:25 ab. Die Gäste kämpften sich noch einmal heran, hatten beim 30:31-Rückstand sogar wenige Sekunden vor Schluss noch den Ball, kamen aber nicht mehr zu einem zwingenden Abschluss.  Ein Garant des Erfolgs war Simen Schönningsen. Der Norweger war im rechten Rückraum durch M'Bengues Ausfall auf sich alleine gestellt und absolvierte eine starke Partie im Positionsangriff. Mit acht Treffern war er zudem erfolgreichster Torschütze. „Es hat Spaß gemacht vor einer coolen Kulisse", fand Jamal Naji. Der Vohwinkeler STV war zum vierten Mal Ausrichter einer BHC-Partie. BHC: Johannesson, Rudeck - Nothdurft (3), Schmitz (1), Beyer, Stutzke (1), Weck (3), Arnesson (2), Babak (3), Ladefoged (1), Nikolaisen (3), Bergner, Schönningsen (8), Gunnarsson (2), Fraatz (1), Persson (3).

Nationalspieler Djibril M’Bengue und Trainer Jamal Naji (Archivbild). Foto: Dirk Freund

Fußball-Testspiele: VfB Schwelm - TSV 05 Ronsdorf 0:2, SSV Bergisch Born - FSV Vohwinkel 4:3, VfL Repelen - SV Bayer Wuppertal abgesetzt, Dabringhauser TV - SSV Germania Wuppertal abgesetzt

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WSV-Trainer Mehnert: "Kann nicht zufrieden sein"

(mats/jak). Es sollte der erste Heimsieg der Saison werden. Doch wie schon bei der 1:2-Niederlage zum Auftakt gegen Rot-Weiß Ahlen gelang es nicht, die drei Punkte im Stadion am Zoo zu sichern. Immerhin holten die Rot-Blauen diesmal zwei Mal einen Rückstand auf und sicherten zumindest einen Punkt. Zufrieden waren die WSV-Verantwortlichen damit nicht, zumal offiziell nur 1.456 Zuschauerinnen und Zuschauer anwesend waren. Die Stimmen nach dem 2:2-Unentschieden des Fußball-Regionalligisten Wuppertaler SV gegen den SC Wiedenbrück aus dem Presseraum in der Haupttribüne.

WSV-Trainer Björn Mehnert. Archivfoto: Dirk Freund

Dennis Brinkmann (Trainer SC Wiedenbrück): „Wir waren in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft und gehen verdient in Führung, hauen uns danach aber das Ding selber rein. Nach dem Wechsel war es ausgeglichener, wir haben unsere Konter nicht gut ausgespielt. Ich bin nicht zufrieden, denn wahrscheinlich wäre heute mehr drin gewesen.“​

Björn Mehnert (Trainer Wuppertaler SV): „Ich kann nicht zufrieden sein. Mir fehlte in der ersten Hälfte die Mentalität, wir haben viel zu viele einfach Passfehler. Das 1:1 wird uns geschenkt. Nach dem 1:2 hatten wir endlich den unbedingten Willen, da hat man das gespürt, dass wir gewinnen wollten. Es war ein gerechtes Ergebnis. Wir müssen auf dem Platz eine echte Einheit werden. Wir haben zu viele leichte Gegentore gefangen. Wir müssen gemeinschaftlich die Galligkeit auf den Platz bekommen. Nur gute Fußballer reichen nicht, es geht nur miteinander. Nur gute 20 Minuten reichen nicht in dieser Liga. In der 2. Halbzeit war es beim 4-4-2 besser, aber wir haben zu viele Fehler gemacht.“

Weiter geht es am kommenden Samstag (13. August) um 14 Uhr beim Aufsteiger 1. FC Bocholt, der bislang noch ohne Punktgewinn ist und am Wochenende beim SC Preußen Münster mit 0:5 verlor. Es folgen das Heimspiel am 19. August um 19 Uhr im Stadion am Zoo gegen Alemannia Aachen und das Niederrheinpokal-Duell am 23. August beim SV 09/35 Wermelskirchen (20 Uhr, Eifgen-Stadion). Zu Ende geht der Monat Punktpartie bei der U 23 von Borussia Mönchengladbach (27. August, 14 Uhr). Im Oktober stehen die Partien gegen Straelen, bei der U 23 des 1. FC Köln und gegen den SV Lippstadt an.

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WSV antwortet schnell, holt aber nur einen Punkt

(jak). Der Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV hat den ersten Heimsieg der Saison verpasst. Im Stadion am Zoo trennten sich die Rot-Blauen vor 1.456 Zuschauerinnen und Zuschauern am Samstagnachmittag (6. August 2022) vom SC Wiedenbrück mit 2:2 (1:1).

Szene mit Marco Stiepermann (Mitte) und Nick Galle (re.). Foto: Dirk Freund

Trainer Björn Mehnert veränderte die Startformation im Vergleich zum 4:1 in Wattenscheid auf einer Position. Durim Berisha, der seine saisonübergreifende Sperre abgesessen hatte, lief statt Noah Salau auf. Wiedenbrück bot mit Phillip Aboagye einen Ex-WSVer auf.

Die Gäste versteckten sich erwartungsgemäß von Beginn an nicht. Ein Kopfball von Manfredas Ruzgis war aber für Torwart Sebastian Patzler kein Problem (3.). Auf der Gegenseite traf Marco Königs nur das Außennetz (4.). Ruzgis setzte in der 9. Minute einen weiteren Kopfball an, zielte aber über das Tor. Besser machte er es in der 15. Minute: Nach einem Konter über Aboagye musste er den Ball nur noch ins Netz schieben – 0:1 (15.). Doch der Ausgleich fiel schnell und kurios: Maik Amedick wollte den Ball zu SCW-Keeper Marcel Hölscher zurückspielen, doch der machte nicht mit und ließ die Kugel ins Netz springen – 1:1 (17.).

Nach der ersten WSV-Ecke nahm Marco Stiepermann das Spielgerät aus 20 Metern volley, sein Schuss wurde aber geblockt. Wiedenbrück antwortete mit Aboagye, der jedoch zu hoch ansetzte (23.). Brenzlig wurde es nur eine Minute später: Nach einem Fehler in der WSV-Defensive lief Niklas Szeleschus alleine auf Patzler zu, scheiterte allerdings am reaktionsschnellen Keeper (24.). Der SCW war spielbestimmend, das Eckenverhältnis lautete nach einer halben Stunde 1:6.

Allerdings wurde auch die zweite WSV-Ecke gefährlich: Nach der Hereingabe von Valdet Rama köpfte Marco Königs, der Ball wurde vor der Linie von einem SVW-Abwehrbein gestoppt (32.). Der WSV war nun etwas besser in der Partie, ohne zu guten Chancen zu kommen. Die Teams neutralisierten sich nun zunehmend. Das 1:1 zur Pause war für den WSV dennoch schmeichelhaft.

Die Rot-Blauen starteten ohne Wechsel, aber engagiert in die zweite Hälfte. Nach einer Ecke hatten die Gäste erhebliche Mühe, die Situation zu klären (47.). Ein Kopfball von Königs landete in den Händen von Hölscher (52.), für Wiedenbrück köpfte Jan Lukas Liehr am Tor vorbei (54.). Marco Stiepermann setzte die Kugel links neben den SCW-Kasten (61.).

Mehnert wechselte in der 67. Minute zum ersten Mal: Kingsley Sarpei kam für Königs. Zwei Minuten später fiel das nächste Tor – für Wiedenbrück: Der in der 59. Minute für Ruzgis eingewechselte Benedikt Zahn setzte sich auf der linken Seite durch und traf ins lange Eck – 1:2 (69.). Der direkt nach der Halbzeit gekommene Stanislav Fehler prüfte Patzler (72.). Beim WSV kam Moritz Montag für Lewin D’Hone (73.). Nur wenige Sekunden auf dem Platz, köpfte er eine Linksflanke zum erneuten Ausgleich in die Maschen – 2:2 (73.). Eine Minute danach Konfusion im SCW-Strafraum, aber die Bergischen konnten kein Kapital daraus schlagen.

Der WSV erhöhte den Druck. Hölscher war gerade noch vor Montag am Ball (79.). Stiepermann köpfte rechts am Kasten vorbei (80.). Kevin Hagemann ersetzte Rama (82.), Prokoph an seinem 37. Geburtstag dann für Stiepermann (84.). Zwischendurch musste Lion Schweers nach einem Eckball auf der Linie klären (84.). Wiedenbrück verlegte sich auf Konter, Fehler schloss einen aber zu hoch ab (87.). Bastian Müller setzte einen Schlenzer ebenfalls zu hoch an (90.). Es blieb beim Unentschieden.

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WSV - Wiedenbrück: Die zweite Halbzeit (2:2)

(mats/jak). Die Analyse: Es sollte der erste Heimsieg werden, es wurde ein Punkt, mit dem der WSV heute leben muss, denn es war erneut ein starker Gegner am Zoo zu Gast. Wir warten auf die Stimmen. 
90. + 3. Minute: Jetzt ist Ende. Der WSV spielt 2:2 gegen Wiedenbrück. 
90. + 2. Minute: Es hat einige Wechsel gegeben. Wir konnten nicht sehen, wie lange nachgespielt wird. Kommt der WSV noch mal nach vorne? 
90. + 1. Minute: Der SCW dreht nun an der Uhr und will den Punkt mitnehmen. Der wäre auch verdient, sind wir mal ehrlich. 
90. Minute: Nächster WSV-Abschluss. Müller schlenzt leider zu hoch. Die Nachspielzeit bricht an. 
89. Minute: Auch die Gäste wechseln erneut. Kaptan verlässt den Platz, Zech ist gekommen.
87. Minute: Zunächst erstmal wieder Wiedenbrück. Fehler mit dem nächsten Konter, doch sein Schlenzer geht deutlich über das Tor. 
86. Minute: Prokoph hat heute Geburtstag, Glückwunsch von unserer Seite. Macht er sich mit einem Tor selbst ein Geschenk?
84. Minute: Noch einmal ein WSV-Wechsel. Prokoph kommt für Stiepermann. Und der WSV holt noch einmal eine Ecke heraus. 
83. Minute: Konter der Gäste, die pfeilschnell wieder vorne sind. Kaptan holt die nächste Ecke heraus, die nach einem Kopfball Lion Schweers auf der eigenen Linie klärt. 
82. Minute: Dritter WSV-Wechsel. Für Valdet Rama kommt Kevin Hagemann. 
Die Zuschauerzahl: 1.456 Fans sind heute im Stadion dabei. 
80. Minute: Jetzt endlich drückt der WSV. Eine Linksflanke drückt Stiepermann mit dem Kopf knapp rechts vorbei. 
79. Minute: Montag mit der nächsten Torchance. Einen Abpraller will er in die kurze Ecke drücken, doch Hölscher hat den Braten gerochen. 
76. Minute: Zweimal lag der WSV zurück, zweimal kam er, teilweise auch mit Glück, wieder zurück. Gelingt nun noch der Siegtreffer? 
74. Minute: Nächste Ecke für den WSV. Wie eine Flipperkugel segelt der Ball durch den Wiedenbrücker Strafraum und kann dann doch noch geklärt werden. 
Die Analyse: Wie lange war der Junge jetzt auf dem Rasen? 5 Sekunden? Vielleicht zehn? Unfassbar, denn sofort danach köpft er eine Linksflanke unbedrängt in die Maschen.
TOOOOOOOOR für den WSV !!!!! Montag mit dem 2:2 (73.)
73. Minute: Zweiter Wechsel beim WSV. D´Hone verlässt den Rasen, für ihn kommt Moritz Montag. 
72. Minute: Fehler ist links frei durch, doch seinen Ball in die Mitte kann Patzler parieren. 
70. Minute: Was nun, WSV? Was ist los heute, warum bekommt die Mannschaft die PS nicht auf den Rasen? Und warum passieren auch nun so einfache Gegentore? Genug Zeit ist noch, um wenigstens wieder das Ergebnis zu egalisieren.
Die Analyse: Eine Einzelleistung auf dem linken Flügel besorgt die erneute Führung der Gäste. Der Joker trifft, als er seinen Ball in die lange Ecke platziert. 
Tor für Wiedenbrück: Zahn mit dem 1:2 (69.).
67. Minute: Nun der Wechsel. Sarpei kommt für den nimmermüden Marco Königs. Ahlen führt derweil 3:0 gegen Wattenscheid und ist damit erster Münster-Verfolger.
67. Minute: Auch beim WSV deutet sich der erste Wechsel an. Kingsley Sarpei macht sich bereit. 
65. Minute: Nächster Wechsel bei den Gästen. Aboagye hat ein gutes Spiel gemacht und verlässt nun den Platz, für ihn kommt Aydinel in die Partie. 
63. Minute: Tolle Aktion von Hanke, der seinen Gegenspieler so anschießt, dass es Abstoß vom WSV-Tor gibt. Der WSV wird besser, ist aber zu wenig zielstrebig momentan. 
61. Minute: Stiepermann versucht es mit einer Einzelleistung, sein Schuss geht links am Tor vorbei. 
59. Minute: Zweiter Wechsel beim SCW. Für Ruzgis kommt nun Zahn ins Spiel. 
57. Minute: Rechtsflanke von Hanke auf Königs, doch der wird gestört und bekommt keinen Druck hinter den Ball.
56. Minute: Der SCW lässt nicht locker, doch bei den Gästen merkt man so langsam, dass die erste Hälfte Kraft gekostet hat. 
54. Minute: Ecke nun für die Gäste, die siebte mittlerweile. Liehr köpft sie allerdings am Tor vorbei.
52. Minute: Aboagye will Hinten aushelfen, schießt aber unbedrängt ins eigene Toraus. Die Ecke köpft Königs in die Arme von Hölscher. 
50. Minute: Wiedenbrück mit einem Freistoß, der aber ungefährlich ist. Findet der WSV nun in die Spur? Zur Halbzeit auf den anderen Plätzen: 1. FC Düren - Bor. M'gladbach U23 0:0, RW Oberhausen - SV Straelen 2:0, RW Ahlen - SG Wattenscheid 09 1:0
47. Minute: Ecke für den WSV, nachdem sich D'Hone auf der rechten Seite durchsetzen konnte, aber sein Ball in die Mitte geklärt wurde. Die Ecke hat´s in sich, nur mit vereinten Kräften können sich die Gäste befreien.
46. Minute: Weiter geht's, und das mit einem Wechsel bei den Gästen. Fehler (heißt so) ist im Spiel, Szeleschus ist raus. 
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WSV - Wiedenbrück: Die erste Halbzeit (1:1)

(mats/jak). Die Halbzeitanalyse: Respekt an die Gäste, die hier eine ganz starke Leistung zeigen. Der WSV hat sich viel vorgenommen, funktionieren tut aber wenig. Es wird mit Sicherheit nicht leicht, die drei Punkte an der Wupper zu behalten. 
45. + 2. Minute: Dann ist Pause. Mit dem 1:1 geht es in die Kabine. 
45. + 1. Minute: Es wird eine Minute nachgespielt im ersten Durchgang. Nochmal Freistoß für die Gäste. 
45. Minute: Gelb für Stiepermann nach einer angeblichen Schwalbe im Wiedenbrücker Strafraum. Viele Freunde wird der Schiedsrichter in Wuppertal wahrscheinlich nicht mehr finden.
44. Minute: D´Hone kommt endlich mal auf Rechtsaußen durch und sieht Rama in der Mitte. Dessen Schuss wieder einmal mehr geblockt, später kommt seine Flanke nicht zum Mitspieler, sondern landet in den Armen von Hölscher. 
42. Minute: Das Spiel ist momentan häufiger durch viele kleine Fouls unterbrochen. Darunter leidet natürlich der Spielfluss. 
40. Minute: Noch gut fünf Zeigerumdrehungen bis zum Pausenpfiff. Das war bislang schwere Kost, und der geneigte Wuppertaler Fußballfan, eh schon kritisch, ist alles andere als amüsiert. Dazu trägt nun allerdings auch Schiedsrichter Esch bei, der Marco Königs für ein Allerweltsfoul mit Gelb verwarnt. Oder hat der Wuppertaler Stürmer gemeckert?
37. Minute: Stiepermann hat es fast immer mit gleich zwei oder drei Gegnern zu tun. Für ihn ist es schwer, den Ball zum Mann oder gar in Richtung Tor zu kommen. Doch Unterstützung bekommt er von seinen Nebenleuten auch zu wenig. 
34. Minute: Etwas stärkere Phase jetzt mal vom WSV. Richtige Gefahr kommt leider nicht auf. 
32. Minute: Zweite WSV-Ecke von Rama getreten, doch den Kopfball von Königs in der Mitte holt ein Abwehrbein der Wiedenbrücker von der Linie. 
30. Minute: Dass es der WSV hier bislang auf die Anzeigetafel geschafft hat, hat mit riesengroßem Glück zu tun. Da muss in den kommenden 60 Minuten aber deutlich mehr kommen, will die Mehnert-Truppe hier die ersten drei Heimpunkte ergattern.
29. Minute_ Wir könnten alle zwei Minuten das Gleiche schreiben. WSV-Chancen gibt es nicht, dafür haben wir mittlerweile ein Eckenverhältnis von 1:6.
27. Minute: Es ist erstaunlich, wie selbstbewusst die Ostwestfalen hier auftreten. So hatte man sich den WSV erwartet. Aber Trainer Mehnert hatte ja eindringlich vor Wiedenbrück gewarnt ...
25. Minute: Wieder gibt es Ecke für die Gäste, die das 2:1 wollen. Hier spielt fast nur Wiedenbrück. 
24. Minute: Fehler in der WSV-Defensive, so dass Szeleschus alleine auf Patzler zuläuft, aber am reaktionsschnellen Keeper scheitert. 
23. Minute: Aboagye setzt sich energisch gegen Müller durch und schließt direkt ab, zielt aber zu hoch. 
22. Minute: Gelb für Rodrigues Pires nach einem Foul an Aboagye im Mittelfeld. Dann geht es wieder schnell zur nächsten Ecke für den SCW, die aber ohne Wirkung bleibt. Ein eigenes Tor hat der WSV gegen Wiedenbrück zwar immer noch nicht erzielt, aber wollen wir nicht päpstlicher sein als der Papst. Hauptsache, die Kugel lag endlich mal im SCW-Netz.
20. Minute: Erste WSV-Ecke, nachdem die Linksflanke von Galle abgewehrt wird. Müller lang auf Stiepermann, der aus knapp 20 Metern volley abzieht, jedoch wieder geblockt wird. 
19. Minute: Zwei interessante Minuten im Stadion. Zunächst die Führung für die Gäste, die sich angedeutet hatte, dann der für alle im Stadion überraschende Ausgleich. Ist der WSV nun wach?
Die Analyse: Amedick will den Ball zu Hölscher zurückspielen, doch sein Keeper macht nicht mit und lässt die Kugel ins Netz springen. Slapstick am Zoo. 
TOOOOOOOR für den WSV !!!!! Ein Eigentor bringt den Ausgleich (17.).
Die Analyse: Auf der anderen Seite will der WSV einen Eckball, dann geht es ganz schnell über Aboagye, der klug in die Mitte spielt, wo Ruzgis die Kugel nur noch ins leere Tor bugsieren muss. Das ist leider nicht unverdient.
Tor für Wiedenbrück. Ruzgis mit dem 0:1 (15.)
13. Minute: Es bleibt auch nach einer knappen Viertelstunde das gleiche Bild. Zum geordneten Spielaufbau kommt der WSV so gut wie nicht. 
10. Minute: Erste Ecke nun für Wiedenbrück. Über die rechte WSV-Abwehrseite kommen die Ostwestfalen häufiger durch. Noch einmal zur Erinnerung die Ergebnisse der vergangenen drei Jahre zwischen dem WSV und Wiedenbrück hier im Stadion am Zoo: 0:0, 0:1 und 0:3. Aber wir wollen ja nicht unken.
9. Minute: Linksflanke der Gäste zu Ruzgis, der auch an den Ball kommt, aber über das Tor köpft.
8. Minute: Rodrigues Pires dribbelt durchs Mittelfeld, wird bei seinem Abschluss jedoch geblockt. Auch Stiepermann kommt nicht zum Schuss aus der zweiten Reihe. 
6. Minute: Der SCW, begleitet von ca. zehn Fans auf der Haupttribüne, mischt weiter kräftig mit. Einen ruhigen Spielaufbau bekommt der WSV noch nicht hin. 
4. Minute: Wiedenbrück ist frech und mutig, der WSV steht unter Druck. Aboagye kommt am Strafraumeck an den Ball, steht aber im Abseits. Doch man kann erkennen, dass es nicht leicht wird heute. Erster WSV-Abschluss nun, Königs zielt ans Außennetz. 
3. Minute: Erste Freistoßflanke für die Gäste. Ruzgis köpft auf das WSV-Tor, wo Patzler aber klären kann. 
2. Minute: Man darf gespannt sein, ob die Rot-Blauen heute, ähnlich wie in Wattenscheid, von Beginn an Tempofußball spielen. Dazu braucht es allerdings auch einen Gegner, der das mitmacht.
1. Minute: Los geht's, und das mit einem Seitentausch. Der WSV spielt zunächst auf die Nordtribüne. Und er hat angestoßen. 
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Wattenscheid - WSV: Die zweite Halbzeit (1:4)

(mats/jak). Die Analyse: Der WSV begann konzentriert und ging verdient in Führung. Wattenscheid setzte auf Konter. Die brachten Chancen, mehr davon hatte aber in den ersten 45 Minuten der WSV. Nach dem Gegentreffer mussten sich die Rot-Blauen kurz schütteln, antworteten aber souverän und nahmen die Punkte verdient mit zurück ins Bergische Land.
90. Minute: Abpfiff in Wattenscheid!
89. Minute: Konter über Sané, der den Ball aber freistehend über den Kasten setzt.
89. Minute: Rama kommt noch einmal zu Schuss, setzt den Ball aber über die Latte. Der WSV schaukelt den Sieg nach Hause.
88. Minute: Die WSV-Fans sind zufrieden. Die Würstchen waren auch gut. Ist ja auch wichtig.
87. Minute: Fast das 1:5. Dal trifft per Schlenzer den Pfosten! Hanke sieht anschließend Gelb nach einem Foul im Mittelfeld.
86. Minute: Ecke WSV. Dal wird aber weggeblockt. Auf der Gegenseite geht der Schuss von Yesilova weit vorbei.
85. Minute: im Derby zwischen Aachen und Düren steht es 2:2, zwischen Gladbach Ii und Oberhausen 3:3.
84. Minute: Nächste Woche geht es weiter gegen Wiedenbrück, dann soll der erste Heimsieg her.
83. Minute: Der WSV stand hier mächtig unter Druck und hat die Aufgabe weitestgehend gut gelöst. Nach der Pause wurde es etwas wacklig, aber nur kurz.
82. Minute: Wattenscheid gibt nicht auf und will noch einmal herankommen. Aber Sané springt der Ball zu weit weg.
81. Minute: Langer Ball auf Sané, aber Patzler ist schnell raus. Roman Prokoph kommt nun für Königs.
80. Minute: Münster führt in Wiedenbrück 1:0 und wäre damit Tabellenführer. der WSV ist derzeit auf Rang sechs vorgerückt.
78. Minute: Kevin Hagemann wird gleich auch eingewechselt. Und da ist er. Müller geht.
77. Minute: Schweers ist verletzt und wird ausgewechselt. Oktay Dal kommt für ihn. Wohl etwas am Knie, hoffentlich nicht wieder so arg ...
75. Minute: Wattenscheid bringt Kaminski für Phil Britscho.
74. Minute: Stiepermann hält aus gut 35 Metern drauf, Torwart Staudt hält die Kugel fest.
73. Minute: Henke läuft sich frei und knallt den Ball im Strafraum über das Tor.
72. Minute: 1:4 in Münster, jetzt 1:4 gegen den WSV - so deutlich schlechter war Wattenscheid aber in beiden Duellen nicht.
71. Minute: Übrigens: Der Ex-WSVer Marvin Schurig bekam für das Foul an Stiepermann, das zum Elfer führte, die gelbe Karte.
70. Minute: Nach der Pause ging es teilweise zu wie auf der Cranger Kirmes gegen 23 Uhr. Nun aber hat der WSV wieder alles im Griff.
TOOOOOOOOR FÜR DEN WSV !!!!! Rodrigues Pires verwandelt rechts unten zum 1:4 (69.).
Elfmeter für den WSV! Stiepermann ist gefoult worden. Zuvor hatten Königs und Rodrigues Pires eine Doppelchance.
Die Zuschauerzahl: 2.060 Fans sind gekommen, weniger als erwartet. Patzler kann derweil weiterspielen.
66. Minute: Patzler hat sich bei der Glanzparade leicht verletzt. Wattenscheid bringt derweil Hinnenkamp für Lucas.
65. Minute: Trainer Mehnert reagiert und bringt Henke für D'Hone. Natürlich soll das die Abwehr stabilisieren.
64. Minute: Gut, dass der WSV Patzler hat. Eine Riesenparade gegen Yildiz. Hinten ist der WSV nicht immer sattelfest.
63. Minute: Wechsel bei Wattenscheid: Knabe kommt für Lewicki.
62. Minute: Das Match hat wieder viel Fahrt aufgenommen. Stiepermann ist an allen vorbei, wird aber in allerletzter Sekunde noch gestoppt.
61. Minute: Der WSV hat sich geschüttelt und drückt weiter auf die Tube. Der starke Rama ist 20 Meter vor dem Tor frei, schießt aber vorbei.
Die Analyse: Da ist dann doch die schnelle Antwort. Rama bringt einen Freistoß in den Sechzehner. Lion Schweers ist per Kopf da und macht es - 1:3 (60.).
TOOOOOOOOOR FÜR DEN WSV !!!!! Das ist das 1:3!
59. Minute: Der WSV verstärkt wieder seine Offensivbemühungen. D'Hone flankt auf Galle, dessen Kopfball aber über den Kasten zischt.
58. Minute: Der WSV will schnell antworten. Foul an Hanke. Freistoß aus 18 Metern. Den setzt Rodrigues Pires aber in die Mauer.
57. Minute: Nun wird es also doch wieder munter und spannend. Freistoß von Pires Rodrigues. Abgewehrt.
Die Analyse: Wieder taucht der Wattenscheider Stürmer frei vor dem WSV-Keeper auf. Der kann diesmal nicht mehr retten. Der Ball landet im langen Eck.
Tor für Wattenscheid: Nun macht es Yesilova doch - 1:2 (55.).
55. Minute: Wattenscheid ist nun theoretisch am Zuge. Aber wir erinnern daran, dass hier ein Aufsteiger gegen einen Meisterschaftsmitfavoriten angetreten ist. So leicht ist das halt nicht.
53. Minute: Das Spiel hat gerade eine kleine Pause eingelegt. Den WSV wird es nicht so stören.
52. Minute: Lion Schweers und Philipp Hanke rasseln mit den Köpfen zusammen, aber beide stehen wieder auf und können weiterkicken.
50. Minute: Wir haben das dumpfe Gefühl, dass die Wattenscheider Fans den aktuellen WSV-Vorstand Peter Neururer nicht mehr ganz so mögen nach dessen halbjährigem Gastspiel 2019. Aber vielleicht deuten wir das Spruchband und die Sprechchöre auch falsch ...
49. Minute: Yesilova schießt, Patzler hält. Veyilova hatte auch im September 2019 bei 09-Sieg im Stadion am Zoo getroffen. Muss heute aber nicht unbedingt wieder sein.
48. Minute: Das spielerische Potenzial hat der WSV in den ersten 45 Minuten klar gezeigt. Hinten hat er zweimal etwas gewackelt. Aber das ist natürlich nicht immer zu vermeiden.
47. Minute: Die große Frage: Macht der WSV schnell den Deckel drauf? Oder lässt er den Aufsteiger noch mal herankommen?
46. Minute: Der Ball rollt wieder in der Lohrheide. War eine recht lange Pause. Wattenscheid bringt Canbulut für Renke.
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Wattenscheid - WSV: Die erste Halbzeit (0:2)

(mats/jak). Die Halbzeitanalyse: Das ist hochverdient hier in der Lohrheide. Der WSV führt zu niedrig, hat aber mit Sebastian Patzler auch wieder einen sicheren Rückhalt im Tor, sonst könnte es anders stehen. Wir sind gespannt, ob der WSV heute den ersten Saisonsieg schaffen kann. 
45. + 1. Minute: Dann ist Pause. Der WSV führt 2:0 in Wattenscheid. 
45. Minute: Eine Minute wird nachgespielt. 
44. Minute: Stiepermann verdribbelt sich im Strafraum und findet seinen Mitspieler nicht, doch der WSV presst erfolgreich weiter. Letztendlich aber ohne eine weitere Chance zu kreieren. 
42. Minute: Gleich ist Pause. Nimmt der WSV die Zwei-Tore-Führung mit in die Kabinen? Verdient wäre das auf jeden Fall. 
39. Minute: Nach der zweiten Ecke für den WSV kommt Galle mal wieder zum Abschluss, sein Schuss ans Außennetz wird noch abgefälscht. Den nachfolgenden Eckball köpft Schweers über den Kasten. 
37. Minute: Riesenchance für die Gastgeber zum Anschlusstreffer. Sane ist zum ersten Mal ein Faktor, seinen Kopfball kratzt Patzler mit einem großartigen Reflex von der Linie. 
35. Minute: Es ist ein wirklich interessantes Spiel mit vielen Möglichkeiten, auch Wattenscheid hatte zwei gute. Doch eigentlich müsste der WSV zehn Minuten vor der Pause höher führen. 
33. Minute: Mal wieder Wattenscheid. Sindermann kommt in der Mitte zum Schuss, doch wieder ist Patzler schnell unten und kann gekonnt parieren. 
32. Minute: Rodrigues Pires hat den nächsten Abschluss, doch auch er kann Staudt nicht bezwingen. 
30. Minute: Und wieder der WSV, der nun etwas Chancenwucher betreibt. Königs sieht auf dem anderen Flügel Stiepermann, der direkt abzieht, aber Staudt hält bravurös. 
28. Minute: Bei Britscho geht's weiter, und der WSV steht vorm 3:0. Noah Salau macht ein tolles Spiel und dribbelt sich auf links bis zur Außenlinie durch, wo er Königs in der Mitte bedient, doch der Stürmer lässt aus nicht mal fünf Metern das dritte Tor liegen. 
26. Minute: Langer Ball in die Mitte, wo Königs keinen Druck auf seinen Kopfball bekommt und er Ball in den Armen von Staudt landet.
Die Analyse: Der WSV legt nach. Über die linke Seite kommt der Ball von Galle in die Mitte, wo Königs auf Rama verlängert, und Rama markiert fast artistisch den zweiten Treffer - 0:2 (25.).
TOOOOOOOOR für den WSV !!!!! Rama mit dem 0:2.
23. Minute: Phil Britscho hat sich verletzt und muss behandelt werden. Fraglich, ob es für ihn weitergehen kann. 
21. Minute: Die SGW kommt so langsam besser ins Spiel, weil der WSV das Tempo nicht weiter hochhält. Das kann dann wirklich ernst werden und wäre schade, denn bislang haben die Mannen von Björn Mehnert hier alles im Griff. 
19. Minute: Konter der Gastgeber, und dann wird es mit den schnellen Spielern gefährlich. Yesilova rennt alleine auf Patzler zu, doch der WSV-Kapitän ist Sieger im Eins gegen Eins. 
18. Minute: Nächster Schuss von Schweers, der jedoch deutlich zu hoch zielt. Aber der WSV bleibt weiter dran. 
17. Minute: Interessante Variante, als zwei Mann durchlassen und Königs schießt. Abgefälscht bereitet der Ball Staudt große Probleme. 
16. Minute: Foul an Königs gut 20 Meter zentral vor dem Tor. Könnte gefährlich werden. 
14. Minute: Erste Ecke für den WSV von der linken Seite. Müller schießt, Schweers fehlt in der Mitte ein knapper halber Meter.
13. Minute: Das Tor tat dem WSV-Spiel sehr gut und war auch zu diesem frühen Zeitpunkt schon überfällig. Die Gastgeber müssen sich momentan ausschließlich auf die Defensivarbeit konzentrieren. 
11. Minute: Das sieht heute alles schon viel besser aus als letzte Woche. Der WSV hält den Druck und das Tempo hoch. Das Team ist auf Wiedergutmachung aus. Der erste Schritt ist getan.
Die Analyse: Der nächste Hochkaräter sitzt. Rodrigues Pires sieht Rama auf Linksaußen, der schiebt den Ball in die Mitte, wo D'Hone per Direktabnahme vollendet. Noch abgefälscht schlägt der Ball links ein - 1:0 (9.).
TOOOOOOR für den WSV !!!!! D'Hone mit dem 0:1.
7. Minute: Rechtsflanke von Müller auf den zweiten Pfosten, wo Nick Galle frei zum Kopfball kommt, die Kugel aber haarscharf neben den Pfosten setzt. Doch der WSV bleibt dran. Müller aus knapp 25 Metern, doch sein Schuss fliegt knapp links vorbei. 
6. Minute: Der WSV versucht hier sofort, das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen. Die Gastgeber setzen eher auf das schnelle Umschaltspiel.
4. Minute: Langer Einwurf von der rechten Seite, wo die Kugel zu Marco Königs kommt. Der mit dem ersten Abschluss, doch leider zu unplatziert. 
2. Minute: Der WSV verteidigt heute mit Lion Schweers und Noah Salau in der Innenverteidigung, Nick Galle und Philipp Hanke bilden die Außen der Viererkette. 
1. Minute: Los geht's, der WSV hat angestoßen, nachdem aus der Gästekurve noch kräftig roter und blauer Rauch aufzog.
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WSV - Ratingen: Die zweite Halbzeit (7:0)

(jak). Das Fazit: Ein gelungener Test für die Rot-Blauen gegen einen in manchen Phasen des Spiels allerdings überforderten Gegner, der gerade erst in die Vorbereitung gestartet ist. Morgen geht's an gleicher Stelle um 14 Uhr gegen den nächsten Oberligisten TVD Velbert weiter.
89. Minute: Eine Minute zu früh pfeift Schiedsrichter Alexander Schuh ab. Der WSV gewinnt 7:0.
88. Minute: Wir schreiben es nochmal: Das Spiel trudelt nun so langsam aus. Für den WSV werden die Tests wohl erst am kommenden Wochenende mit Hessen Kassel und der Zweitvertretung des FC Utrecht schwieriger.
85. Minute: Noch fünf Minuten. Das Wuppertaler Publikum wird zufrieden den Heimweg antreten, denn das war eine gelungene Veranstaltung mit einem passenden WSV-Ergebnis. 
83. Minute: Ratingen hat auch nochmal gewechselt. Bouassaria ist nun für Yesil im Spiel. 
81. Minute: Der WSV schraubt weiter am Torverhältnis. Klar, jeder Spieler will sich zeigen, die Personalauswahl ist groß. 
79. Minute: Wieder geht der Ball unter die Latte, als Güler sich in der Mitte freigestohlen hatte. Diesmal entscheidet der Schiedsrichter auf Treffer, so dass auch der Bonner Neuzugang einen zweiten Treffer markierte. 
TOOOOR für den WSV !!!!! Güler mit dem siebten Treffer.
75. Minute: Der WSV wechselt noch einmal. Für Tobias Peitz kommt Giulio Multari.
72. Minute: Und die nächste Gelegenheit. Al--Haizameh kommt zum Abschluss, der abgeblockt wird. Königs bekommt den Abpraller auch nicht über die Linie.
71. Minute: Das klingt nun nach richtiger Abreibung für Ratingen, die aber hin und wieder doch ihr Können aufblitzen lassen. Im Defensivverbund allerdings sind viele Abstimmungsfehler dabei, die ihnen das Leben schwer machen. 
70. Minute: Und immer wenn wir sowas schreiben, trifft der WSV. Montag hatte sich toll auf Rechts durchgesetzt, Koruk musste in der Mitte nur vollenden. Übrigens: Würde Serhat Koruk verpflichtet, wäre der Kader komplett.
TOOOOOR für den WSV !!!!! Koruk macht das halbe Dutzend voll.
67. Minute: Wieder eine Möglichkeit für die Gastgeber. Güler bringt nach deiner Linksflanke den Ball in die Mitte, wo aber kein Abnehmer bereitsteht. Der Schwung der ersten 45 Minuten ist nun ein wenig raus. 
62. Minute: Nun der Wechsel. Für Marco Stiepermann kommt nun Serhat Koruk. 
60. Minute: Samed Yesil, auch schon in Liverpool aktiv, holt mal wieder eine Ecke für die Germania heraus. 
57. Minute: Es wird gleich doch den ersten WSV-Wechsel geben. Testspieler Serhat Koruk kommt zum Einsatz. 
Die Analyse: Von wegen ruhiger. Rodrigues Pires spielt einen schönen Ball auf Marco Königs, der sich nun auch in die Torschützenliste eintragen darf. Er trifft gekonnt in die lange Ecke. 
TOOOOOR für den WSV !!!!! Königs macht den fünften Treffer.
55. Minute: Während die elf nicht aktiven Spieler nun ihre Runden um den Platz drehen, ist es inzwischen ruhiger geworden.
53. Minute: Gute Idee von Stiepermann, der geschickt auf Königs durchsteckt. Der wird aber abgeblockt, wieder gibt es Ecke. 
51. Minute: Ratingen versucht es über die linke Seite, doch die Hereingabe von Demircan kann Galle problemlos klären. 
50. Minute: Doch, der WSV-Trainer ist soeben angekommen und coacht nun mit. 
49. Minute: Björn Mehnert ist noch nicht auf der Anlage gesehen worden. Er wird aber noch erwartet. 
47. Minute: Ratingen hat mehrfach gewechselt. Neu dabei sind unter anderem Henrichs, Nowitzki und Hammoud, außerdem hütet nun Ljubic das Tor. 
46. Minute: Weiter geht's, und das ohne Wechsel. Wie wir gerade erfahren haben, soll die Mannschaft heute durchspielen, während die anderen Elf morgen randürfen.
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WSV - Ratingen: Die erste Halbzeit (4:0)

(jak). Das Halbzeitfazit: Offensiv war das stark. Defensiv sah man aber auch Lücken. Mal schauen, ob die Truppe weiterspielt, oder ob gewechselt wird.
45. Minute: Dann ist Pause. Der WSV führt mit 4:0 gegen Ratingen. 
43. Minute: Wieder vernascht der WSV die Abwehr der bemitleidenswerten Ratinger. Rodrigues Pires scheitert am Ende erneut an Raschka, der zum besten Ratinger mutiert. 
41. Minute: Noch einmal Ecke für den WSV, erneut brannte es lichterloh im Strafraum der Gäste. 
39. Minute: Das ist schon vor dem Seitenwechsel recht deutlich. Dabei hatten die Gäste auch ihre Möglichkeiten, sie nutzten sie allerdings nicht. Da ist der Regionalligist schon deutlich abgebrühter.  
Die Analyse: Erneut nutzt der WSV ein Missverständnis der Ratinger. Al-Haizameh spielt danach die halbe Innenverteidigung schwindelig und vollendet in die rechte Ecke. 
TOOOOOR für den WSV !!!!! Al-Haizameh mit dem 4:0.
35. Minute: Nächste tolle Kombination des WSV über die linke Seite, wo Al-Haizameh Güler in der Mitte sieht, doch auch hier geht die Fahne hoch. 
33. Minute: Offensiv sieht das wirklich sehr gut aus, was der WSV hier den Fans bietet. Man darf aber auch nicht vergessen, dass Ratingen gerade erst in die Saisonvorbereitung eingestiegen ist. 
Die Analyse: Der WSV lässt nicht locker und Stiepermann trifft erneut im Stil eines Torjägers, als der flach vollendet. 
TOOOOR für den WSV !!!!! Stiepermann mit dem dritten Treffer.
28. Minute: Nächste Chance für die Hausherren, durch einen Steilpass auf Güler. Der bekommt den Ball auch, kommt aber an Raschka nicht vorbei, der den Winkel geschickt zu macht. 
26. Minute: Schöne Flanke von Montag auf den Kopf von Tobias Peitz, der knapp am linken Pfosten vorbeiköpft. 
Die Analyse: Missverständnis in der Ratinger Defensive. Königs sprintet dazwischen und überlasst dann doch für Marco Stiepermann, der eiskalt den Ball Raschka durch die Hosenträger schiebt. 
TOOOOR für den WSV !!!!! Stiepermann macht das 2:0.
23. Minute: Nun liegt der Ball im Tor des WSV, aber Merzagua stand beim Treffer im Abseits. Die sich häufenden Chancen der Gäste werden dem Trainerteam nicht schmecken. 
22. Minute: Nächste Möglichkeit für den Oberligisten, der auf seiner rechten Seite durchkommt. In der Mitte verpasst Yesil. 
20. Minute: Es ist ein munterer Kick, mittlerweile bei Sonnenschein und gutem Besuch. Das mögen so grob geschätzt 500 Leute sein, die sich das Spiel anschauen. 
17. Minute: Großchance für Ratingen. Merzagua ist frei vor Sebastian Patzler, der zur Ecke klären kann. Gegenüber vereitelt Raschka den nächsten Einschlag. 
15. Minute: Nach der Ecke kommt Marco Königs zum Kopfball, trifft aber nur die Unterkante der Latte. Puuh, das war eng, aber der Assistent hat's wohl richtig wahrgenommen. 
14. Minute: Der WSV kommt immer wieder schnell nach vorne. Moritz Montag versucht es über die rechte Seite, seine Flanke zwingt die Ratinger, erneut auf Kosten einer Ecke zu klären. 
12. Minute: Oktay Dal mit einer guten Aktion in der Hintermannschaft. Er bildet neben Justus Henke, Nick Galle und Jeron Al-Haizameh die Abwehrkette. 
10. Minute: Königs probiert es auf dem nassen Rasen aus der zweiten Reihe mal flach, Raschka kann zur Ecke abwehren.
8. Minute: Das ging schnell, obwohl die Gäste hier zu Beginn munter mitmischen. Sie bestreiten hier ihr erstes Testspiel, haben insgesamt nur dreieinhalb Wochen Zeit bis zum Start, weil die vergangene Oberliga-Spielzeit so lang lief.
Die Analyse: Es war ein schnell ausgeführter Einwurf auf den schnellen Angreifer, der Raschka aussteigen lässt und ins leere Tor trifft.
TOOOOR für den WSV !!! Güler mit dem frühen 1:0.
3. Minute: Trainer Björn Mehnert hat es bislang nicht auf die Anlage geschafft, er wird zur zweiten Halbzeit erwartet. 
2. Minute: Die Gäste aus der Oberliga Niederrhein haben sich schon im letzten Jahr in Saisonvorbereitung duelleiert, da war es lediglich ein knappes 1:0, das die Rot-Blauen zustande brachten. Sie wollen sich auch heute hier nicht verstecken. 
1. Minute: Das Spiel läuft, die Gäste haben angestoßen. 
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Wuppertal-News: Geldautomat gesprengt

(jak). Automatensprengung: In Ronsdorf ist am Montag (8. August 2022) in der Filiale der Deutschen Bank an der Lüttringhauser Straße ein Geldautomat gesprengt worden. Die Polizei war gegen 2:05 Uhr benachrichtigt worden. Die Scherben lagen bis auf die Straße. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Gebäudes blieben unverletzt. Sie wurden in einem Bus der Wuppertaler Stadtwerke betreut. Momentan deuten die Ermittlungen darauf hin, dass die Aktion nicht mit Gas, sondern mit Sprengstoff ausgeführt worden ist. Der Bereich wurde weiträumig abgesperrt. Das Landeskriminalamt (LKA) ist eingeschaltet. Bislang ist nur bekannt, dass die Täter mit einem Sportwagen geflüchtet sind. Ob und wie viel Geld erbeutet wurde, steht noch nicht fest. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen hinsichtlich einer möglichen Beute aufgenommen und stellt folgende Fragen: Wer hat im Bereich Ronsdorf zum taterheblichen Zeitpunkt verdächtige Personen beobachtet? Wer hat ein verdächtiges Fahrzeug beobachtet, dass sich mit – vermutlich – hoher Geschwindigkeit in Richtung einer Schnellstraße oder Autobahn entfernt hat? Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0202 / 284-0 entgegen.

Einsatz: Ein Rettungshubschrauber ist am Sonntag (7. August 2022) gegen 16:30 Uhr auf dem Platz der Republik am Elberfelder Ostersbaum gelandet. Während der Einsatzes wurde ein 17-Jähriger festgenommen. Die Besatzung aus Lünen war wegen eines medizinischen Notfalls in der Windstraße angefordert worden. Die Polizei räumte den zu diesem Zeitpunkt belebten Platz der Republik, um die Sicherheit der Anwesenden zu gewährleisten, und sperrte das Areal anschließend ab. Den Piloten gelang die anspruchsvolle Landung. Unterdessen durchbrach ein 17-Jähriger die Absperrung und betrag den Gefahrenbereich. Nachdem er auf die Ansprache nicht reagiert habe, sei er zunächst zu Boden gebracht und dann mit auf die Wache genommen worden, teilte die Polizei mit. Währenddessen habe er die Beamtinnen und Beamten erheblich beschimpft und sich gegen die Maßnahmen gewehrt. Den Jugendlichen erwartet nun eine Anzeige wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Unterdessen war am Sonntag ein weiterer Rettungshubschrauber unterwegs. Er brachte ein Baby aus dem Helios-Klinikum in Barmen in eine Spezialklinik nach Bonn.

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Wuppertal-News: Mit Auto gegen Laternenmast

(jak). Unfall: Bei einem Verkehrsunfall am Sonntag (7. August 2022) gegen 16:20 Uhr auf der Oberbergischen Straße ist ein BMW erheblich beschädigt worden. Nach Angaben der Polizei war die Fahrerin mit ihrem Wagen in einer Rechtskurve aus noch ungeklärter Ursache geradeaus gefahren und mit dem Auto gegen den Mast einer Straßenbeleuchtung gekracht. Alle drei Insassinnen wurden vor Ort vom Rettungsdienst untersucht. Eine der beiden Beifahrerinnen kam mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Der Pkw wurde abgeschleppt. Die Oberbergische Straße war zeitweise komplett gesperrt. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt.

Kritik: Die Linke in Wuppertal kritisiert, dass die Stadt die Bewerbung an die Deutsche Bundesgartenschaugesellschaft (DBG) am 24. August 2022 mit den Daten der Machbarkeitsstudie einreicht. „Die bisher von den Bürgerinnen und Bürger zur BUGA eingereichten Projekte, die BUGA+, sind nicht in die Bewerbung aufgenommen worden. Sie sollen erst von Experten bewertet werden“, so der Fraktionsvorsitzende Gerd-Peter Zielezinski. „Auf sie nimmt der Oberbürgermeister allein im Anschreiben zur Bewerbung Bezug. Und auch die versprochene Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligung hat bisher nicht stattgefunden. Sie ist erst nach der Bewerbungsabgabe geplant.“ Dies alles deute darauf hin, meint Zielezinski, „dass die BUGA wie in der Machbarkeitsstudie beschlossen durchgeführt werden soll. Aber die dort aufgeführten Kosten entsprechen schon lange nicht mehr der Realität. Die Finanzierungskosten werden steigen, und die Konsequenzen sind für die Stadt ein weiteres enormes Risiko. Auch ohne die BUGA-Bewerbung wird die Stadt nächstes oder übernächstes Jahr bilanziell überschuldet sein.“ Der Rat hatte die Bewerbung für eine BUGA im Jahr 2031 mehrheitlich beschlossen. In einem Bürgerentscheid wurde das mit knapper Mehrheit bestätigt.

Rückkehr: Drei Wuppertaler Chöre – der Frauenchor „DaCapo“, der Bergische Projektchor und der Männerchor Sonnborn/Vohwinkel/Haan – haben am Sonntag (7. August 2022) in der Konzertmuschel des Grünes Zoos ein abwechslungsreiches und schwungvolles Sommerkonzert präsentiert. Die Gäste bekamen erstmals nach der Pandemie-Pause wieder fröhliche Sommerlieder zu hören – und das bei schönstem Sonnenschein. Das Publikum summte und klatschte bei den bekannten Liedern mit. Zum Schluss sangen alle Chöre gemeinsam „Singen macht Spaß, Singen tut gut, ja Singen macht munter und Singen macht Mut“.

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Wuppertal-News: Kritik an Gasumlage

(jak). Sperrung: Auf der Autobahn 535 hat sich am Mittwochnachmittag (10. August 2022) zwischen den Anschlussstellen Wülfrath und Wuppertal-Dornap ein schwerer Unfall ereignet. Nach Angaben der Polizei stießen ein Lkw und ein Transporter zusammen. Der Lkw krachte gegen eine Böschung, der Fahrer erlitt erhebliche Verletzungen. Der Transporter-Fahrer konnte selbstständig aussteigen. Die Autobahn wurde auf dem Abschnitt in Richtung Wuppertal komplett gesperrt. Ein Rettungshubschrauber landete. Es bildete sich ab Tönisheide ein mehrere Kilometer langer Stau. Wie lange die Sperrung anhält, ist noch nicht klar.

Pause: Das Wuppertaler Amtsgericht bleibt am 19. August 2022 (Freitag) zu. Grund ist eine innerbetriebliche Veranstaltung. Für die Zeit von 11 bis 13 Uhr wird für unaufschiebbare Angelegenheiten ein Bereitschaftsdienst eingerichtet. Anberaumte Sitzungen finden statt.

Kritik: Die Senioren-Union der Wuppertaler CDU kritisiert die von der Bundesregierung beschlossene Gasumlage. Sie würden vor allem für Rentnerinnen und Rentner mit kleinen Einkommen „unzumutbar belastet“. Der Kreisvorsitzende Hans Georg Heldmann fordert die Ampelkoalition auf, zumindest die Mehrwertsteuer bei der ab Oktober geltenden Sonderumlage zu streichen: „Es kann doch wohl nicht sein, dass der Staat durch Steuermehreinnahmen zusätzlich an der für viele Haushalte existenzgefährdenden Umlage verdient.“ Es sei schon schlimm genug, dass die Bezieher von Altersrenten von der Entlastung durch die so genannte „Energiepauschale“ ausgeschlossen worden seien. Heldmann bemängelt, dass die Gasumlage für die Bürgerinnen und Bürger richtig teuer werde. Verbraucherinnen und Verbraucher müssten mit mehreren hundert Euro Kosten zusätzlich im Jahr rechnen. Die Umlage wurde beschlossen, damit Gasimporteure von Mehrkosten entlastet werden, die durch höhere Einkaufspreise entstehen. Heldmann appellierte an die Bundesregierung, auf die „unfaire und unsoziale“ Zusatzbelastung von Menschen mit niedrigen Haushaltseinkommen zu verzichten.

Gedenken: Wuppertaler Schriftstellerinnen und Schriftsteller erinnern am 21. August 2022 (Sonntag) um 11 Uhr sich mit einem literarischen Potpourri an Dorothea Müller und Karl Otto Mühl. Die Veranstaltung findet auf der „Insel“ im Café Ada in der Wiesenstraße 6 statt. Ausrichter sind der Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller Bergisches Land (VS) und das Literaturhaus Wuppertal. Sie gedenken den beiden Wuppertaler Schriftstellern, die 2020 verstorben sind, in einer Veranstaltung mit unterschiedlichen Beiträgen und literarischen Texten.

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Ein Relikt mit sehr viel Sinn

Eigentlich hört sich der Vorschlag gut an: Die Zentralbibliothek in Elberfeld, aber auch die in den Stadtteilen sollen künftig sonntags zumindest stundenweise öffnen und damit auch Kinder und Jugendliche animieren, Bücher, Zeitungen, CDs und DVDs auszuleihen oder vor Ort zu nutzen. Der Personalrat der Stadt ist dagegen. Und das ist nachvollziehbar.

„Bei anderen Kultureinrichtungen, Museen, Theatern und Kinos ist dies längst üblich. Das neue NRW-Bibliotheksförderungsgesetz hat dazu den Weg freigemacht. Angefangen in den Stadtteilbibliotheken, würde es gerade jungen Familien möglich machen, das vielfältige Angebot niederschwellig kennen zu lernen und zu nutzen“, sagte Ingrid Pfeiffer, die kulturpolitische Sprecherin der FDP, im Januar bei einem Besuch in der Zentralbibliothek. Was grundsätzlich natürlich zu begrüßen ist.

Nicht minder schwer wiegt aber das, was Salvador Oberhaus von den Linken entgegnet: „Für uns ist die Sonntagsruhe ein hohes, vom Grundgesetz geschütztes Recht.“ Menschen bräuchten „mehr gemeinsame Zeit für ihre Familien, für soziales Zusammenleben und nicht immer mehr Stress und mehr Arbeit“. Dies gelte auch für die Beschäftigten der Bibliothek: „Die Linke verteidigt die Sonntagsruhe und verurteilt die ständigen Versuche, diese zu untergraben. Die Ausleihzeiten der Bibliothek sind schon heute so gestaltet, dass eine Sonntagsöffnung nicht erforderlich ist.“

Keine Frage, es gibt viele Menschen, die am Sonntag arbeiten (müssen) und dies dankenswerterweise für die Gemeinschaft tun – Polizei, Feuerwehr, Klinikpersonal, Pflegedienste, um nur einige zu nennen. Immer öfter wird der Versuch gestartet, andere Branchen einzubeziehen. Eines der Argumente: Nur so etwa könne der stationäre Handel etwas gegen die Internetriesen ausrichten.

Das ist, gelinde gesagt, Quatsch. Die Weichen wurden von Anfang an in die falsche Richtung gestellt. Nun kann es nur noch darum gehen, dass die „global Player“ endlich für ihre satten Gewinne (die ihnen nicht genommen werden sollen, sie hatten schließlich das passende Geschäftsmodell) die entsprechenden Steuern (für die Allgemeinheit) zahlen und nicht nur den nun vereinbarten europäischen Mindestsatz, um den dann wieder runterzurechnen. Und eine „temporäre Sonntagsöffnung“? Einmal eingeführt, lässt sich das Rad kaum noch zurückdrehen (was wohl auch so gewollt wäre).

Nein, in einer immer hektischer werdenden Zeit mag der beschauliche Sonntag zwar als Relikt aus vergangener Zeit erscheinen, doch erfüllt er mehr denn je wichtige Aufgabe. Er „entschleunigt“ in jeder Hinsicht. Dass die Bibliotheken geschlossen bleiben, ist dabei zu verkraften.

(Anmerkung: Ich selber arbeite an jedem Sonntag.)

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